Die 3 wichtigsten Prinzipien aus der Drohnen-Perspektive

Fachkräftemangel – ein weit bekanntes Problem im Handwerk. Und der Trend zeigt, dass die kommenden Jahre nicht einfacher werden! Für Betriebe heißt das: Kreativ werden bei der Suche nach gutem Personal!

Wir, das gesamte Team des eBusiness-KompetenzZentrums, gehen für dich in diesem Blog-Artikel voll in die Drohnen-Perspektive und zeigen dir, wie du dich im Verdrängungswettbewerb um gute Fachkräfte so positionierst, dass du zu den Gewinnern gehören wirst. Klingt schon mal ganz nett, oder? Doch es gibt einen kleinen Haken, denn so ganz ohne dein Mitwirken, deinen Willen und etwas Durchhaltevermögen wird das nichts.
Fachkräftemangel ist ein großes Problem für das Handwerk. Und die Lösung dazu liegt immer öfter im Personalmarketing. Die wenigen verfügbaren Arbeitskräfte sollen sich nämlich geinau für DEIN Unternehmen entscheiden. Wie das funktioniert? Heute bekommst du einen kleinen Vorgeschmack!

Ein für potenzielle Bewerber positiv wahrgenommenes Unternehmen aus Drohnen-­Perspektive folgt drei Prinzipien:

Prinzip Nummer 1: Stelle dir die richtigen Fragen

Was heißt das genau? Ich weiß, du willst Antworten haben und keine Fragen stellen. Aber genau damit beginnt gutes Personalmarketing. Aus unserer Erfahrung heraus werden sich zu oft die falschen Fragen gestellt und die Qualität dieser Fragen hat enormen Einfluss auf die Qualität der Handlungen, welche wiederum in die Qualität der Ergebnisse einfließen. Darüber hinaus kann man mit den richtigen Fragen oft schon eine grobe Richtung erkennen, in die man mit der Antwort auf diese Frage geht. Das heißt: Wenn man sich die Fragen stellt, die sich jeder stellt, läuft man am Ende nur der Herde nach!

 

Prinzip Nummer 2: Erschaffe eine Arbeitgebermarke

Genau wie du für deine Kunden ein gutes Verkaufsgespräch führst und dich und deine Leistungen auf eine bestimmte Art und Weise bewirbst, muss auch dein Betrieb als Arbeitgeber attraktiv für potenzielle Bewerber sein. Ziel muss es sein, dass möglichst viele Fachkräfte, die deine Internetseite besuchen, dich als guten Arbeitgeber wahrnehmen und gleich sehen, dass du Verstärkung für dein Team suchst. Das machen wir, indem wir deine Arbeitgebermarke so positionieren, dass die potenziellen Bewerber uns vertrauen.
Wichtig: Dafür musst du natürlich auch ein attraktiver Arbeitgeber sein…

 

Prinzip Nummer 3: Wer gesehen werden will, muss sich zeigen

Durch unsere Reichweite und Sichtbarkeit gelangen potenzielle Mitarbeiter auf unsere Seite, unsere Stellenanzeige oder unseren Social-Media-Auftritt. Ziel ist, dass möglichst viele und gute Leute sich bei uns bewerben. Das machen wir über die im Prinzip Nummer 2 erwähnten Arbeitgebermarke. Aber die bringt uns nicht besonders viel, wenn wir nicht gesehen werden. Deshalb ist es unverzichtbar, sich zu zeigen.

Im ersten Schritt müssen wir uns also die richtigen Fragen stellen und aus den gewonnenen Antworten im nächsten Schritt eine Arbeitgebermarke „kreieren“. Das ist außerordentlich wichtig, damit eine sogenannte „Conversion“, – eine Umwandlung von Besuchern zu Bewerbern bzw. zu Interessenten – stattfindet.

Das heißt also, dass die im letzten Schritt zu erzielende Sichtbarkeit (Reichweite) in Bewerber konvertiert wird. Sobald wir das gemacht ha­ben, müssen wir einen durchdachten Bewerberprozess aufsetzen. Heißt also, wenn wir mal geeigneten Bewerber haben, müssen wir jetzt schauen, dass wir uns diesen auch sichern können.

 

Inoffizielles Prinzip Nummer 4: Sei wie eine Briefmarke!

Sein wie eine Briefmarke – hefte dich an eine Sache bis du dein Ziel erreicht hast! (Josh Billings). Dieses Zitat gilt für die meisten Lebensbereiche und insbesondere für dein Personal.

Im Buch „The ONE Thing – Die überraschend einfache Wahrheit über außergewöhnlichen Erfolg“ haben mich die ersten vier Seiten am intensivsten zu Nachdenken angeregt, weshalb ich die Kernaussage daraus nicht vorenthalten will: Gary Keller, der Autor dieses Welt-Bestsellers, war kurz davor, mit seinem Unternehmen zu scheitern. Daraufhin nahm er sich zum ersten Mal in seiner Laufbahn als Unternehmer einen Berater. Er legte ihm die Situation dar und sie sprachen über private sowie berufliche Herausforderungen, vor denen er stand. Nach einigen Tagen setzten sie sich erneut zusammen und der Berater pinnte ein Organigramm des gesamten Unternehmens an die Wand. Die folgende Diskussion begann mit einer ganz einfachen Frage: „Wissen Sie was Sie machen müssen, um Ihre Situation zum Guten zu wenden?“
Die Frage klingt einfach, aber er hatte keinen blassen Schimmer.

Der Berater sagte: „Es gibt nur eine Sache, die Sie tun müssen.“. Er hatte 14 Schlüsselpositionen im Unternehmen identifiziert, die neu besetzt werden mussten, und er glaubte, mit den richtigen Personen an diesen Schlüsselstellen würden das Unternehmen, die Arbeit und das Privatleben eine radikale Wendung nehmen. Gary Keller war schockiert und hätte niemals geglaubt, dass so wenig dafür nötig sei. Der Berater schloss das Gespräch mit den Worten: „Nein. Jesus brauchte zwölf Apostel, Sie brauchen 14.“.

Dies war ein entscheidender Moment für Gary Keller. Er trat selbst als Geschäftsführer zurück und konzentrierte sich ein ganzes Jahr lang voll und ganz darauf, die besagten 14 Leute zu finden. Nach dieser Zeit schrieb das Unternehmen eine beeindruckende Erfolgsgeschichte und ging auf nachhaltigen Wachtumskurs.

Diese Passage hier mit einfließen zu lassen war mir deshalb wichtig, weil man hier deutlich sieht, welch große Veränderung die richtige Auswahl von Personal und dessen Führung mit sich bringen kann. Und natürlich auch, weil gerade in der Phase des Aufbaus einer Arbeitgebermarke und den ersten echten Berührungspunkten mit dem Thema Personalmarketing ein gewisser Fokus nötig ist, der sich nachhaltig lohnt!

 

Deine Chance

Mit Hilfe der Inspiration aus diesem Artikel kannst du Deine Attraktivität als Arbeitgeber deutlich steigern und die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass Fachkräftemangel bald nicht mehr zu Deinen Herausforderungen gehört.

Wir erarbeiten aktuell eine detaillierte Strategie mit der Handwerksbetrieben systematisch und praktisch an das Thema Fachkräftemangel herangehen können. Seid gespannt und bitte scheut euch nicht, uns Fragen zu stellen und euch bei uns zu melden! Die ersten Informationen zu unserem System könnt ihr euch im Website-Check holen, wo wir uns eure Website anschauen und auf Verbesserungspotenziale hin analysieren! Soviel sei schonmal gesagt: Auch um neue Fachkräfte zu gewinnen ist die Website eines Handwerksbetriebs Dreh- und Angelpunkt!